Terminologiemanagement

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Terminologiemanagement für Industrie, Technik und mehrsprachige Unternehmensdokumentationen

Professionelles Terminologiemanagement für einheitliche Fachsprache und konsistente Übersetzungen: adapt lexika – Technologie & Sprachen unterstützt Industrieunternehmen, Maschinen- und Anlagenhersteller, technische Redaktionen und international tätige Unternehmen bei der Erstellung, Strukturierung, Verwaltung und Pflege ihrer Fachterminologie.

Ob Maschinenbau, Anlagenbau, Automatisierungstechnik, Elektrotechnik oder industrielle Fertigung: Eine einheitliche Terminologie ist die Grundlage für verständliche technische Dokumentationen, konsistente Fachübersetzungen und effiziente mehrsprachige Unternehmenskommunikation.

Gerade bei umfangreichen Übersetzungsprojekten entstehen Probleme, wenn unterschiedliche Abteilungen, Übersetzer oder Sprachdienstleister dieselben Bauteile, Funktionen und Verfahren unterschiedlich bezeichnen.

Mit professionellem Terminologiemanagement schaffen Unternehmen eine verbindliche sprachliche Grundlage für technische Dokumentation, Übersetzung, Produktkommunikation und internationale Zusammenarbeit.

adapt lexika verbindet Erfahrung mit technischen Dokumentationen seit 1994 mit professionellen CAT-Tools und Terminologietechnologien.

Ihre Vorteile mit adapt lexika:

  • ✓ Einheitliche Fachterminologie für Maschinen, Anlagen und technische Produkte
  • ✓ Erstellung und Pflege mehrsprachiger Terminologiedatenbanken
  • ✓ Aufbau kundenspezifischer Glossare und Fachwortlisten
  • ✓ Konsistente Terminologie in über 90 Sprachen auf Anfrage
  • ✓ Unterstützung technischer Redaktionen und Übersetzungsabteilungen
  • ✓ Integration in CAT-Tools und Translation-Memory-Prozesse
  • ✓ Terminologiearbeit mit SDL MultiTerm und weiteren geeigneten Systemen
  • ✓ Import und Export strukturierter Terminologiedaten
  • ✓ Unterstützung von XML-, XLIFF- und TBX-basierten Arbeitsabläufen
  • ✓ Bessere Wiederverwendbarkeit und geringerer Abstimmungsaufwand

Was ist Terminologiemanagement?

Terminologiemanagement bezeichnet die systematische Erfassung, Festlegung, Verwaltung und Pflege von Fachbegriffen innerhalb eines Unternehmens oder Fachgebiets.

Ziel ist es, für technische Gegenstände, Funktionen, Prozesse und Sachverhalte eindeutige und konsistente Bezeichnungen festzulegen.

Dazu gehören beispielsweise:

  • technische Benennungen,
  • Definitionen,
  • zulässige Synonyme,
  • nicht zu verwendende Bezeichnungen,
  • Abkürzungen,
  • fremdsprachige Entsprechungen,
  • fachliche Anwendungsbereiche,
  • Kontextinformationen,
  • Quellen und Freigabestatus.

Eine Terminologiedatenbank geht damit deutlich über eine einfache zweisprachige Wortliste hinaus.

Sie dokumentiert nicht nur, wie ein Begriff übersetzt wird, sondern auch, welcher Begriff für welchen technischen Sachverhalt verwendet werden soll.

Warum ist Terminologiemanagement für Industrieunternehmen wichtig?

Industrieunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben häufig komplexe technische Produkte.

Diese Produkte werden in unterschiedlichen Dokumentationen beschrieben:

  • Betriebsanleitungen,
  • Montageanleitungen,
  • Wartungsanleitungen,
  • Ersatzteilkatalogen,
  • technischen Datenblättern,
  • Produktkatalogen,
  • Schulungsunterlagen,
  • Serviceinformationen,
  • technischen Spezifikationen.

Wenn unterschiedliche Abteilungen oder Sprachversionen verschiedene Bezeichnungen für dieselbe Komponente verwenden, entstehen unnötige Rückfragen und Korrekturen.

Eine zentrale Terminologiedatenbank hilft dabei, die festgelegten Bezeichnungen in allen relevanten Dokumenten einheitlich zu verwenden.

Einheitliche Fachbegriffe über den gesamten Produktlebenszyklus

Professionelles Terminologiemanagement kann bereits während der Produktentwicklung beginnen.

Die einmal festgelegten Bezeichnungen können anschließend in Konstruktion, technischer Redaktion, Übersetzung, Vertrieb und Service verwendet werden.

Dadurch entsteht eine konsistente Fachsprache über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg.

Terminologiemanagement für Maschinenbau und Anlagenbau

Im Maschinen- und Anlagenbau werden zahlreiche spezialisierte Bauteile, Funktionen und Verfahren beschrieben.

Ein Begriff kann je nach Maschine oder technischem Zusammenhang unterschiedliche Bedeutungen besitzen.

Typische Terminologiebereiche sind:

  • Antriebs- und Getriebetechnik,
  • Hydraulik und Pneumatik,
  • Steuerungs- und Regelungstechnik,
  • Förder- und Handhabungssysteme,
  • Fertigungstechnik,
  • Montage und Inbetriebnahme,
  • Wartung und Instandhaltung,
  • Maschinen- und Anlagensicherheit.

Besonders bei international vertriebenen Maschinen ist die einheitliche Benennung von Bauteilen und Funktionen wichtig.

Terminologiemanagement unterstützt die Abstimmung zwischen Konstruktion, technischer Redaktion und Übersetzung.

Terminologiemanagement für technische Redaktionen

Technische Redaktionen erstellen häufig umfangreiche Dokumentationen für unterschiedliche Maschinenvarianten und Produktgenerationen.

Dabei werden wiederkehrende Textbausteine, standardisierte Handlungsanweisungen und technische Fachbegriffe verwendet.

Eine zentral verwaltete Terminologie unterstützt:

  • die einheitliche Benennung von Komponenten,
  • die konsistente Verwendung technischer Verben,
  • die Standardisierung von Fachbegriffen,
  • die Erstellung neuer Dokumentationen,
  • die Überarbeitung bestehender Texte,
  • die Wiederverwendung von Textbausteinen,
  • die Vorbereitung mehrsprachiger Übersetzungen.

Gerade bei modular aufgebauten Dokumentationssystemen ist eine konsistente Terminologie von besonderer Bedeutung.

Mehrsprachiges Terminologiemanagement

Internationale Industrieunternehmen benötigen ihre Fachterminologie häufig in zahlreichen Sprachen.

Eine mehrsprachige Terminologiedatenbank ordnet einem definierten technischen Begriff die entsprechenden Benennungen in verschiedenen Zielsprachen zu.

Dabei ist zu beachten, dass Begriffe nicht immer eine eindeutige direkte Entsprechung besitzen.

Je nach Sprachraum und technischem Zusammenhang können unterschiedliche Benennungen erforderlich sein.

Deshalb sollte Terminologiearbeit nicht ausschließlich auf der automatischen Übersetzung einzelner Wörter beruhen.

Vielmehr müssen die fachliche Bedeutung, die Verwendung und die jeweilige Zielgruppe berücksichtigt werden.

adapt lexika koordiniert Fachübersetzungsleistungen in über 90 Sprachen. Mehrsprachige Terminologieprojekte können abhängig von Sprachkombination, Fachgebiet und Umfang abgestimmt werden.

Terminologiedatenbanken erstellen

Eine professionelle Terminologiedatenbank dient als zentrale Informationsquelle für festgelegte Fachbegriffe.

Typische Datenfelder sind:

DatenfeldInhalt
Begriff / KonzeptTechnischer Gegenstand oder Sachverhalt
BenennungBevorzugter Fachbegriff
DefinitionBeschreibung der fachlichen Bedeutung
SprachkennungZugehörige Sprache
SynonymeZulässige alternative Bezeichnungen
Nicht zulässige BenennungenZu vermeidende Begriffe
KontextBeispiel für die fachliche Verwendung
FachgebietTechnischer Anwendungsbereich
QuelleHerkunft der Terminologie
StatusBeispielsweise vorgeschlagen oder freigegeben

Die konkrete Struktur richtet sich nach den Anforderungen des Unternehmens und dem eingesetzten Terminologiesystem.

Beispiel einer mehrsprachigen Terminologiedatenbank

DeutschEnglischItalienisch
Antriebswelledrive shaftalbero di trasmissione
Drehmomenttorquecoppia
Not-Haltemergency stoparresto di emergenza
Betriebsanleitungoperating instructionsistruzioni per l’uso
Druckregelventilpressure control valvevalvola di regolazione della pressione

Die Tabelle zeigt beispielhafte Benennungen. In einer professionellen Terminologiedatenbank werden zusätzlich Definitionen und Kontextinformationen hinterlegt, damit die Begriffe eindeutig zugeordnet werden können.

Terminologieextraktion aus bestehenden Dokumentationen

Viele Unternehmen verfügen bereits über umfangreiche technische Dokumentationen, ohne eine zentrale Terminologiedatenbank zu besitzen.

In solchen Fällen kann vorhandene Fachterminologie aus bestehenden Dokumenten ermittelt und strukturiert aufbereitet werden.

Mögliche Ausgangsdokumente sind:

  • Betriebsanleitungen,
  • technische Spezifikationen,
  • Produktkataloge,
  • Wartungsunterlagen,
  • vorhandene Übersetzungen,
  • Translation Memories,
  • Fachwortlisten,
  • technische Datenblätter.

Bei der Terminologieextraktion werden relevante Fachbegriffe identifiziert und für die weitere Prüfung vorbereitet.

Anschließend können Begriffe fachlich bewertet, vereinheitlicht und in eine Terminologiedatenbank übernommen werden.

Terminologiebereinigung und Terminologieharmonisierung

In gewachsenen Unternehmensstrukturen entstehen häufig unterschiedliche Bezeichnungen für identische technische Gegenstände.

Beispielsweise können Konstruktion, Produktion, technische Redaktion und Vertrieb unterschiedliche Begriffe verwenden.

Bei der Terminologieharmonisierung werden solche Unterschiede untersucht und geeignete Vorzugsbenennungen festgelegt.

Typische Aufgaben sind:

  • Erkennen doppelter Einträge,
  • Zusammenführen identischer Begriffe,
  • Unterscheiden verschiedener technischer Konzepte,
  • Bereinigen widersprüchlicher Übersetzungen,
  • Festlegen bevorzugter Benennungen,
  • Kennzeichnen nicht zu verwendender Begriffe,
  • Vereinheitlichen von Abkürzungen.

Fachliche Entscheidungen über die verbindliche Unternehmensterminologie können gemeinsam mit den zuständigen technischen Abteilungen getroffen werden.

Terminologiepflege und laufende Aktualisierung

Technische Produkte und Prozesse entwickeln sich kontinuierlich weiter.

Neue Maschinenkomponenten, Produktvarianten und Technologien erfordern häufig neue Fachbegriffe.

Deshalb ist Terminologiemanagement keine einmalige Aufgabe.

Eine Terminologiedatenbank sollte regelmäßig aktualisiert und gepflegt werden.

Typische Maßnahmen sind:

  • Aufnahme neuer Fachbegriffe,
  • Aktualisierung bestehender Einträge,
  • Ergänzung weiterer Sprachen,
  • Prüfung von Synonymen,
  • Änderung von Freigabestatus,
  • Bereinigung veralteter Benennungen,
  • Abstimmung mit technischen Fachabteilungen.

Eine kontinuierliche Pflege unterstützt die langfristige Verwendbarkeit der Terminologiedaten.

Terminologiemanagement mit SDL MultiTerm

SDL MultiTerm ist eine spezialisierte Software zur Verwaltung mehrsprachiger Terminologie.

Mit MultiTerm können Fachbegriffe strukturiert erfasst und in Übersetzungsprozesse eingebunden werden.

Typische Funktionen sind:

  • Verwaltung mehrsprachiger Benennungen,
  • Hinterlegung von Definitionen,
  • Pflege von Synonymen,
  • Zuordnung zu Fachgebieten,
  • Verwendung von Kontextinformationen,
  • Integration in geeignete CAT-Prozesse.

adapt lexika arbeitet mit MultiTerm und kann vorhandene Terminologieressourcen nach Prüfung der technischen Voraussetzungen in Übersetzungsprojekte einbeziehen.

Terminologiemanagement mit SDL Trados Studio, STAR Transit NXT und Across

Terminologiedatenbanken entfalten ihren besonderen Nutzen, wenn sie direkt in professionelle Übersetzungsprozesse eingebunden werden.

adapt lexika arbeitet projektabhängig mit:

  • SDL Trados Studio 2024,
  • STAR Transit NXT,
  • Across,
  • SDL MultiTerm.

Diese Systeme können die Verwendung festgelegter Fachbegriffe während der Übersetzung unterstützen.

Je nach System und Projektkonfiguration können Terminologieeinträge angezeigt, geprüft und in die Qualitätssicherung einbezogen werden.

Vorhandene kundenspezifische Ressourcen können nach Prüfung der Kompatibilität eingebunden werden.

Terminologiemanagement und Translation Memory – der Unterschied

Terminologiedatenbanken und Translation Memories erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

TerminologiedatenbankTranslation Memory
Verwaltet Begriffe und ihre BedeutungenSpeichert übersetzte Textsegmente
Enthält bevorzugte FachbenennungenEnthält frühere Übersetzungseinheiten
Unterstützt die BegriffskonsistenzUnterstützt die Wiederverwendung von Übersetzungen
Kann Definitionen und Kontext enthaltenStellt ähnliche oder identische Segmente bereit
Ist begriffsorientiertIst segmentorientiert

Beide Technologien ergänzen sich.

Eine Terminologiedatenbank unterstützt die Verwendung einheitlicher Fachbegriffe, während ein Translation Memory bereits übersetzte Textabschnitte wiederverwendbar macht.

Bei umfangreichen Industrieprojekten kann die kombinierte Nutzung die Konsistenz und Effizienz verbessern.

Terminologiemanagement für KI-Übersetzungen und Post-Editing

Maschinelle Übersetzungssysteme und generative KI werden zunehmend in industriellen Übersetzungsprozessen eingesetzt.

Eine besondere Herausforderung ist dabei die konsistente Verwendung kundenspezifischer Fachbegriffe.

Automatisierte Systeme können denselben Begriff unterschiedlich übersetzen oder fachlich ungeeignete Synonyme verwenden.

Professionelles Terminologiemanagement kann helfen, die gewünschten Benennungen vorzugeben und die Ergebnisse anschließend systematisch zu überprüfen.

Dies ist insbesondere relevant für:

  • maschinelle Vorübersetzungen,
  • KI-gestützte Übersetzungen,
  • Machine Translation Post-Editing (MTPE),
  • automatisierte Terminologieprüfungen,
  • mehrsprachige Produktdokumentationen.

Die tatsächliche Durchsetzung von Terminologievorgaben hängt vom verwendeten System und dessen Funktionen ab.

Eine Terminologiedatenbank allein garantiert daher keine fehlerfreie KI-Übersetzung.

Terminologiemanagement für XML, XLIFF und strukturierte Dokumentationen

In industriellen Übersetzungsprojekten werden häufig strukturierte Dateiformate verwendet.

Dazu gehören insbesondere XML- und XLIFF-basierte Dokumentationen.

Terminologiemanagement kann in solche Arbeitsabläufe eingebunden werden, sofern die eingesetzten Systeme entsprechende Schnittstellen unterstützen.

Besonders wichtig sind:

  • konsistente Fachbegriffe,
  • eindeutige Produktbezeichnungen,
  • einheitliche technische Benennungen,
  • strukturierte Datenübertragung,
  • Wiederverwendung vorhandener Terminologieressourcen.

Bei komplexen Projekten wird die technische Einbindung vorab geprüft.

Terminologiedaten austauschen – TBX, Excel und CSV

Terminologiedaten liegen häufig in unterschiedlichen Formaten vor.

Typische Austauschformate sind:

FormatEinsatz
TBXStandardisierter Austausch terminologischer Daten
XLSXBearbeitung und Abstimmung von Fachwortlisten
CSVEinfacher tabellarischer Datenaustausch
MultiTerm-FormateVerwaltung in entsprechenden Terminologiesystemen
XMLStrukturierte terminologische Daten

TBX (TermBase eXchange) ist ein etabliertes XML-basiertes Austauschformat für terminologische Daten.

Es kann den Austausch zwischen geeigneten Terminologiesystemen unterstützen.

Welche Datenfelder und Strukturen übernommen werden können, hängt vom jeweiligen System und der konkreten Implementierung ab.

Terminologiemanagement für internationale Unternehmensgruppen

Internationale Unternehmensgruppen arbeiten häufig mit mehreren Standorten, Entwicklungsabteilungen und externen Sprachdienstleistern.

Ohne zentrale Terminologievorgaben können unterschiedliche Sprachversionen und abweichende Produktbezeichnungen entstehen.

Ein abgestimmtes Terminologiemanagement unterstützt:

  • eine gemeinsame Unternehmensfachsprache,
  • konsistente Produktbezeichnungen,
  • einheitliche technische Dokumentationen,
  • die Zusammenarbeit verschiedener Standorte,
  • die Koordination externer Übersetzungspartner,
  • die Pflege mehrsprachiger Produktinformationen.

Dabei können zentrale Vorgaben mit sprach- und marktspezifischen Anforderungen kombiniert werden.

Terminologiemanagement und Qualitätssicherung

Terminologie ist ein wichtiger Bestandteil professioneller Übersetzungsqualität.

Bei der Qualitätssicherung kann geprüft werden, ob festgelegte Begriffe korrekt verwendet wurden.

Typische Prüfpunkte sind:

  • Verwendung bevorzugter Benennungen,
  • Erkennen nicht zulässiger Begriffe,
  • Konsistenz zwischen Dokumenten,
  • Übereinstimmung mit Glossaren,
  • korrekte Fachgebietszuordnung,
  • einheitliche Abkürzungen.

Automatisierte Prüfungen können solche Kontrollen unterstützen.

Eine fachliche Prüfung bleibt jedoch erforderlich, wenn Begriffe mehrdeutig sind oder unterschiedliche technische Bedeutungen besitzen.

Wie läuft ein Terminologiemanagement-Projekt ab?

1. Analyse der vorhandenen Terminologie

Wir prüfen vorhandene Fachwortlisten, technische Dokumentationen, Glossare und gegebenenfalls Translation Memories.

2. Festlegung der Terminologiestruktur

Gemeinsam werden relevante Fachgebiete, Sprachen, Datenfelder und gewünschte Freigabeprozesse bestimmt.

3. Terminologieextraktion und Aufbereitung

Geeignete Fachbegriffe werden erfasst, bereinigt und für die fachliche Prüfung vorbereitet.

4. Fachliche Abstimmung und Freigabe

Begriffe, Definitionen und fremdsprachige Entsprechungen werden entsprechend den vereinbarten Zuständigkeiten geprüft und freigegeben.

5. Aufbau der Terminologiedatenbank

Die freigegebenen Daten werden im vereinbarten Format strukturiert bereitgestellt oder in geeignete Terminologiesysteme übernommen.

6. Integration und Pflege

Die Terminologie kann in Übersetzungsprozesse eingebunden und bei Bedarf fortlaufend aktualisiert werden.

Was kostet professionelles Terminologiemanagement?

Die Kosten hängen insbesondere von folgenden Faktoren ab:

  • Umfang der vorhandenen Fachterminologie,
  • Anzahl der Fachgebiete,
  • Anzahl der Sprachen,
  • Qualität vorhandener Daten,
  • erforderlicher Terminologieextraktion,
  • Bereinigungs- und Harmonisierungsaufwand,
  • gewünschter Datenbankstruktur,
  • Abstimmungs- und Freigabeprozessen,
  • technischen Austauschformaten,
  • laufender Terminologiepflege.

Ein einfaches zweisprachiges Glossar erfordert in der Regel weniger Aufwand als der Aufbau einer umfangreichen mehrsprachigen Terminologiedatenbank mit Definitionen, Kontextinformationen und Freigabestatus.

Eine verbindliche Kalkulation erfolgt nach Prüfung der Projektanforderungen.

Warum adapt lexika – Technologie & Sprachen?

adapt lexika verbindet Erfahrung mit technischen Fachübersetzungen und umfangreichen mehrsprachigen Dokumentationen mit professionellen Übersetzungstechnologien.

Unsere Tätigkeit im Bereich industrieller Dokumentationen reicht bis 1994 zurück und umfasst rund 2.200 technische Dokumentationsprojekte.

Besonders bei Maschinenbau, Anlagenbau und technischen Produktdokumentationen ist eine konsistente Fachterminologie von zentraler Bedeutung.

Wir unterstützen Industrieunternehmen bei der strukturierten Erfassung, Verwaltung und Nutzung ihrer Fachbegriffe im Übersetzungsprozess.

Dabei kommen projektabhängig professionelle CAT-Tools und Terminologiesysteme zum Einsatz.

adapt lexika ist bei DIN CERTCO nach DIN EN ISO 17100 unter der Registrierungsnummer 7U395 registriert.

Häufig gestellte Fragen zum Terminologiemanagement

Was versteht man unter Terminologiemanagement?

Terminologiemanagement ist die systematische Erfassung, Festlegung, Verwaltung und Pflege von Fachbegriffen. Ziel ist eine einheitliche Fachsprache innerhalb eines Unternehmens und über mehrere Sprachen hinweg.

Was ist der Unterschied zwischen einem Glossar und einer Terminologiedatenbank?

Ein Glossar enthält meist Fachbegriffe und deren Erläuterungen oder Übersetzungen. Eine Terminologiedatenbank kann zusätzlich Definitionen, Synonyme, Kontextinformationen, Quellen, Fachgebiete und Freigabestatus enthalten.

Warum ist Terminologiemanagement im Maschinenbau wichtig?

Im Maschinenbau müssen Bauteile, Funktionen und Verfahren eindeutig bezeichnet werden. Einheitliche Fachbegriffe unterstützen verständliche Dokumentationen und konsistente Übersetzungen.

Können bestehende Fachwortlisten übernommen werden?

Ja. Vorhandene Excel-Listen, Glossare und andere geeignete Terminologieressourcen können nach Prüfung der Datenstruktur aufbereitet und übernommen werden.

Können Terminologiedatenbanken mehrsprachig erstellt werden?

Ja. Mehrsprachige Terminologiedatenbanken können für unterschiedliche Sprachkombinationen aufgebaut werden. Die konkrete Umsetzung richtet sich nach Fachgebiet, Sprachen und Projektumfang.

Arbeiten Sie mit SDL MultiTerm?

Ja. adapt lexika verwendet MultiTerm im Rahmen geeigneter Terminologie- und Übersetzungsprojekte.

Was ist der Unterschied zwischen Terminologiemanagement und Translation Memory?

Terminologiemanagement verwaltet Fachbegriffe und ihre Bedeutungen. Translation Memories speichern bereits übersetzte Textsegmente. Beide Technologien ergänzen sich.

Können Terminologiedaten im TBX-Format bereitgestellt werden?

Eine Bereitstellung in TBX oder anderen geeigneten Austauschformaten kann nach Prüfung der vorhandenen Daten und technischen Anforderungen vereinbart werden.

Unterstützt Terminologiemanagement KI-Übersetzungen?

Ja. Festgelegte Fachbegriffe können als Vorgaben für geeignete KI- und Übersetzungssysteme dienen und bei der anschließenden Qualitätssicherung verwendet werden.

Ist Terminologiemanagement auch für kleinere Unternehmen sinnvoll?

Ja. Auch Unternehmen mit überschaubaren Dokumentationsbeständen können von einheitlichen Fachbegriffen profitieren. Der Umfang der Terminologiearbeit sollte an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden.

Terminologiemanagement für konsistente internationale Fachkommunikation

Einheitliche Fachterminologie ist eine wichtige Grundlage für professionelle technische Dokumentationen und mehrsprachige Unternehmenskommunikation.

Ob Maschinenbau, Anlagenbau, Automatisierungstechnik oder industrielle Produktentwicklung: Professionelles Terminologiemanagement unterstützt die konsistente Verwendung technischer Begriffe über Abteilungen, Dokumente und Sprachversionen hinweg.

adapt lexika – Technologie & Sprachen begleitet Industrieunternehmen bei der Erstellung, Harmonisierung und Pflege mehrsprachiger Fachterminologie – mit langjähriger Erfahrung in der technischen Übersetzung und professionellen Terminologietechnologien.

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