Softwarelokalisierung

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Softwarelokalisierung für Industrie, Maschinenbau und internationale B2B-Unternehmen

Professionelle Softwarelokalisierung für industrielle Anwendungen und internationale Märkte: adapt lexika – Technologie & Sprachen unterstützt Maschinen- und Anlagenhersteller, Automatisierungsunternehmen, Softwareentwickler und internationale B2B-Anbieter bei der sprachlichen Anpassung ihrer Softwareprodukte.

Ob HMI-Bedienoberfläche, Maschinensteuerung, industrielle Software, technische Benutzeroberfläche oder mehrsprachige Softwaredokumentation: Wir verbinden technische Fachübersetzung mit professionellem Terminologiemanagement und strukturierten Lokalisierungsprozessen.

Die internationale Vermarktung von Software erfordert mehr als die Übersetzung einzelner Menüeinträge. Fachbegriffe, Bedienabläufe, Systemmeldungen, Platzhalter und sprachabhängige Darstellungsformate müssen im jeweiligen Anwendungskontext berücksichtigt werden.

adapt lexika unterstützt Unternehmen dabei, ihre Software sprachlich und terminologisch auf internationale Anwender und Zielmärkte vorzubereiten.

Ihre Vorteile mit adapt lexika:

  • ✓ Softwarelokalisierung für Industrie, Technik und B2B-Anwendungen
  • ✓ Übersetzung von HMI- und Maschinenbedienoberflächen
  • ✓ Lokalisierung von Menüs, Dialogen und Systemmeldungen
  • ✓ Fachgerechte Terminologie für Automatisierungstechnik und Maschinenbau
  • ✓ Mehrsprachige Softwareprojekte in über 90 Sprachen auf Anfrage
  • ✓ Unterstützung strukturierter XML-, XLIFF- und weiterer Ressourcenformate
  • ✓ Berücksichtigung von Platzhaltern, Variablen und Zeichenbeschränkungen
  • ✓ CAT-gestützte Übersetzung und Terminologiemanagement
  • ✓ Abstimmung zwischen Softwaretexten und technischer Dokumentation
  • ✓ Sprachliche Qualitätssicherung und Lokalisierungsprüfung nach Vereinbarung

Was ist Softwarelokalisierung?

Softwarelokalisierung bezeichnet die sprachliche und kulturelle Anpassung einer Software an einen bestimmten Zielmarkt.

Sie umfasst die Übersetzung und Anpassung von Benutzeroberflächen, Systemmeldungen, Dialogen und weiteren sprachabhängigen Softwareinhalten.

Typische Bestandteile sind:

  • Menüeinträge,
  • Schaltflächen,
  • Dialogfenster,
  • Systemmeldungen,
  • Fehlermeldungen,
  • Warnhinweise,
  • Hilfetexte,
  • Tooltips,
  • Eingabefeldbeschriftungen,
  • Statusanzeigen,
  • Softwaredokumentationen.

Darüber hinaus können sprach- und landesspezifische Konventionen berücksichtigt werden, beispielsweise Datumsformate, Dezimaltrennzeichen und Maßeinheiten.

Welche Anpassungen technisch umgesetzt werden können, hängt von der jeweiligen Softwarearchitektur ab.

Softwareübersetzung oder Softwarelokalisierung – wo liegt der Unterschied?

Die Begriffe Softwareübersetzung und Softwarelokalisierung werden häufig synonym verwendet.

Tatsächlich ist die Lokalisierung umfassender.

SoftwareübersetzungSoftwarelokalisierung
Übertragung von Softwaretexten in eine andere SpracheAnpassung sprachabhängiger Inhalte an einen Zielmarkt
Schwerpunkt auf sprachlicher RichtigkeitBerücksichtigung von Sprache, Terminologie und Anwendungskontext
Übersetzung von Menüs und MeldungenZusätzlich Prüfung von Zeichenlängen und Darstellungsanforderungen
Bearbeitung einzelner TextressourcenEinbindung in einen strukturierten Lokalisierungsprozess
Sprachliche QualitätsprüfungJe nach Auftrag auch kontextbezogene Lokalisierungsprüfung

Eine vollständige Softwarelokalisierung kann neben der sprachlichen Bearbeitung weitere technische Aufgaben erfordern.

Der konkrete Leistungsumfang wird projektbezogen festgelegt.

Softwarelokalisierung für Maschinenbau und Anlagenbau

Moderne Maschinen und Industrieanlagen werden häufig über digitale Bedienoberflächen gesteuert.

Diese Systeme enthalten zahlreiche sprachabhängige Elemente.

Dazu gehören:

  • Maschinenfunktionen,
  • Betriebsarten,
  • Steuerungsparameter,
  • Statusmeldungen,
  • Fehlermeldungen,
  • Wartungshinweise,
  • Diagnosefunktionen,
  • Bedienanweisungen.

Bei der Übersetzung ist ein präzises Verständnis technischer Zusammenhänge erforderlich.

Begriffe aus Maschinenbau, Elektrotechnik und Automatisierungstechnik müssen im jeweiligen Anwendungskontext korrekt wiedergegeben werden.

Besonders wichtig ist die Übereinstimmung zwischen Softwareoberfläche und zugehöriger Betriebsanleitung.

HMI-Lokalisierung – Bedienoberflächen für Maschinen und Anlagen

HMI steht für Human-Machine Interface und bezeichnet die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine.

In industriellen Anwendungen umfasst dies beispielsweise Bedienpanels, Touchscreens und grafische Maschinenoberflächen.

Typische Inhalte sind:

  • Bedienmenüs,
  • Maschinenzustände,
  • Betriebsarten,
  • Einstellparameter,
  • Alarmmeldungen,
  • Diagnoseanzeigen,
  • Wartungsfunktionen,
  • Prozessvisualisierungen.

Einheitliche Terminologie zwischen HMI und Betriebsanleitung

Ein wesentliches Qualitätsmerkmal industrieller Softwarelokalisierung ist die terminologische Übereinstimmung zwischen Maschinensteuerung und technischer Dokumentation.

Wenn eine Funktion auf dem Bedienpanel anders bezeichnet wird als in der Betriebsanleitung, kann dies zu Rückfragen und Bedienungsproblemen führen.

Deshalb sollten zentrale Fachbegriffe bereits vor der Übersetzung festgelegt werden.

Vorhandene Glossare und Terminologiedatenbanken können in den Lokalisierungsprozess eingebunden werden.

Lokalisierung von Maschinensteuerungen

Maschinensteuerungen enthalten häufig kompakte Texte mit hoher technischer Informationsdichte.

Dazu gehören:

  • Steuerungsbefehle,
  • Betriebszustände,
  • Parameternamen,
  • Funktionsbezeichnungen,
  • Fehlermeldungen,
  • Diagnosehinweise,
  • Sicherheitsmeldungen.

Eine besondere Herausforderung sind Zeichenbeschränkungen auf kleinen Displays.

Die Übersetzung muss möglichst eindeutig sein und gleichzeitig die technischen Vorgaben der Benutzeroberfläche berücksichtigen.

Nicht jede sprachlich korrekte Übersetzung passt unverändert in das verfügbare Anzeigefeld.

Daher können abgestimmte Kurzformen oder terminologische Alternativen erforderlich sein.

Softwarelokalisierung für Automatisierungstechnik

In der Automatisierungstechnik werden Softwareoberflächen zur Steuerung und Überwachung industrieller Prozesse eingesetzt.

Typische Anwendungsbereiche sind:

  • Produktionsanlagen,
  • Fertigungslinien,
  • Robotersysteme,
  • Fördertechnik,
  • Prozessautomatisierung,
  • Mess- und Prüfsysteme,
  • industrielle Steuerungssysteme.

Die zugehörigen Softwaretexte enthalten häufig hochspezialisierte Fachterminologie.

Eine fachgerechte Lokalisierung muss die technischen Funktionen korrekt wiedergeben und gleichzeitig die Anforderungen an die Benutzeroberfläche berücksichtigen.

Übersetzung von Benutzeroberflächen (UI)

Die Benutzeroberfläche – User Interface (UI) – bildet die direkte Schnittstelle zwischen Software und Anwender.

Bei der UI-Lokalisierung werden sprachabhängige Bedienelemente übersetzt und angepasst.

Typische Inhalte sind:

  • Navigationselemente,
  • Menüs,
  • Schaltflächen,
  • Eingabemasken,
  • Auswahlfelder,
  • Dialogfenster,
  • Statusmeldungen,
  • Benachrichtigungen,
  • Hilfetexte.

Dabei müssen kurze Texte häufig ohne vollständigen Satzkontext übersetzt werden.

Eine Schaltfläche mit der Bezeichnung „Apply“ kann beispielsweise je nach Funktion mit „Übernehmen“, „Anwenden“ oder einer anderen geeigneten Bezeichnung wiedergegeben werden.

Der konkrete Anwendungskontext ist deshalb für die richtige Übersetzung entscheidend.

Fehlermeldungen und Systemmeldungen lokalisieren

Fehlermeldungen gehören zu den besonders wichtigen Bestandteilen industrieller Software.

Sie müssen verständlich und fachlich korrekt sein.

Typische Meldungen betreffen:

  • Maschinenstörungen,
  • Kommunikationsfehler,
  • Sensorfehler,
  • Überlastungen,
  • Temperaturabweichungen,
  • Sicherheitsfunktionen,
  • Wartungsanforderungen.

Bei der Übersetzung muss die technische Bedeutung der Meldung erhalten bleiben.

Besonders wichtig sind die korrekte Wiedergabe von Ursachen, Zuständen und erforderlichen Maßnahmen.

Bei sicherheitsrelevanten Meldungen können zusätzliche fachliche Prüfungen und Freigaben erforderlich sein.

Softwarelokalisierung für industrielle Webanwendungen

Viele Industrieunternehmen nutzen webbasierte Softwarelösungen.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Kundenportale,
  • Serviceportale,
  • Ersatzteilplattformen,
  • Produktkonfiguratoren,
  • technische Informationssysteme,
  • Wartungsplattformen,
  • interne Unternehmensanwendungen.

Bei der Lokalisierung solcher Anwendungen müssen Benutzeroberflächen, Systemtexte und fachliche Inhalte aufeinander abgestimmt werden.

Auch landesspezifische Darstellungsformate und technische Beschränkungen können eine Rolle spielen.

Softwarelokalisierung für technische B2B-Anwendungen

Neben Maschinensteuerungen benötigen auch andere industrielle Softwareprodukte eine fachgerechte Lokalisierung.

Beispiele sind:

  • CAD-nahe Anwendungen,
  • technische Berechnungssoftware,
  • Produktionsplanungssoftware,
  • Qualitätssicherungssoftware,
  • Mess- und Prüfsoftware,
  • Wartungsmanagementsysteme,
  • industrielle Konfigurationssoftware.

Solche Anwendungen verwenden häufig Fachbegriffe, die außerhalb des jeweiligen Industriezweigs kaum bekannt sind.

Deshalb ist eine systematische Terminologiearbeit besonders wichtig.

XML-, XLIFF- und JSON-Dateien übersetzen

Softwaretexte werden häufig in strukturierten Ressourcenformaten bereitgestellt.

Diese Formate ermöglichen es, sprachabhängige Inhalte getrennt vom Programmcode zu verwalten.

Typische Formate sind:

FormatTypischer Einsatz
XMLStrukturierte Software- und Konfigurationsdaten
XLIFFAustauschformat für Lokalisierungsprojekte
JSONSprachressourcen für Web- und Softwareanwendungen
RESXRessourcen in .NET-Anwendungen
PO / POTGettext-basierte Lokalisierung
CSVTabellenbasierte Sprachressourcen
XLSXMehrsprachige Text- und Terminologielisten

Die konkrete Bearbeitbarkeit hängt von der Dateistruktur und den technischen Anforderungen ab.

Vor Beginn eines Projekts wird geprüft, welche Inhalte übersetzt werden dürfen und welche technischen Elemente unverändert bleiben müssen.

Platzhalter, Variablen und Tags korrekt behandeln

Softwaretexte enthalten häufig technische Platzhalter.

Beispiele sind:

  • %s
  • %d
  • {username}
  • {0}
  • HTML- und XML-Tags

Diese Elemente dürfen nicht beliebig verändert werden.

Ein beschädigter Platzhalter kann dazu führen, dass ein Text fehlerhaft angezeigt wird oder eine Anwendung nicht wie vorgesehen funktioniert.

Deshalb müssen bei der Lokalisierung die jeweiligen Formatvorgaben berücksichtigt werden.

Geeignete CAT-Tools können dabei unterstützen, Tags und Platzhalter zu erhalten und zu überprüfen.

Die abschließende technische Funktionsprüfung erfolgt entsprechend dem vereinbarten Projektumfang.

Zeichenbeschränkungen und Textlängen

In Softwareoberflächen steht häufig nur begrenzter Platz zur Verfügung.

Dies gilt insbesondere für:

  • Schaltflächen,
  • Menüeinträge,
  • Touchscreens,
  • kleine Displays,
  • Statusanzeigen,
  • mobile Benutzeroberflächen.

Bei der Übersetzung müssen daher mögliche Zeichen- und Längenbeschränkungen berücksichtigt werden.

Je nach Sprache können erhebliche Unterschiede in der Textlänge entstehen.

Bei Bedarf können geeignete Kurzformen entwickelt und mit dem Auftraggeber abgestimmt werden.

Terminologiemanagement bei der Softwarelokalisierung

Eine einheitliche Terminologie ist für die Benutzerfreundlichkeit technischer Software besonders wichtig.

Dies betrifft insbesondere:

  • Funktionsbezeichnungen,
  • Bauteilnamen,
  • Betriebszustände,
  • Prozessparameter,
  • Fehlermeldungen,
  • technische Einheiten,
  • Bedienhandlungen.

Wir berücksichtigen vorhandene Glossare, Terminologiedatenbanken und kundenspezifische Sprachvorgaben.

Bei umfangreichen Projekten kann eine projektbezogene Terminologie vorbereitet und gepflegt werden.

Dadurch lassen sich widersprüchliche Bezeichnungen zwischen Softwareoberfläche, Hilfesystem und technischer Dokumentation reduzieren.

Softwarelokalisierung mit CAT-Tools

Professionelle CAT-Tools unterstützen die strukturierte Bearbeitung wiederkehrender Softwaretexte.

adapt lexika arbeitet projektabhängig mit:

Diese Systeme können die konsistente Übersetzung von Softwaretexten und die Verwendung vorhandener Sprachressourcen unterstützen.

Je nach Dateiformat und technischer Konfiguration können Translation Memories, Terminologiedatenbanken und Qualitätssicherungsfunktionen eingebunden werden.

Die technische Kompatibilität wird vor Projektbeginn geprüft.

Translation Memories für Softwareprojekte

Softwareprodukte werden regelmäßig aktualisiert.

Dabei verändern sich häufig nur einzelne Funktionen, Menüs oder Systemmeldungen.

Translation Memories speichern bereits übersetzte Textsegmente und können bei späteren Aktualisierungen erneut verwendet werden.

Dies kann insbesondere bei folgenden Projekten sinnvoll sein:

  • neuen Softwareversionen,
  • Funktionserweiterungen,
  • regelmäßigen Produktupdates,
  • zusätzlichen Zielsprachen,
  • langfristigen Lokalisierungsprojekten.

Die Wiederverwendung früherer Übersetzungen muss jedoch immer im jeweiligen Kontext geprüft werden.

Ein identischer Ausgangstext kann in unterschiedlichen Softwarefunktionen verschiedene Bedeutungen besitzen.

Softwarelokalisierung und KI-gestützte Übersetzung

Maschinelle Übersetzung und generative KI können bei bestimmten Softwaretexten unterstützend eingesetzt werden.

Allerdings können gerade kurze, kontextarme Benutzeroberflächentexte zu Fehlinterpretationen führen.

Typische Risiken sind:

  • falsche Funktionsbezeichnungen,
  • inkonsistente Terminologie,
  • unzutreffende technische Begriffe,
  • ungeeignete Kurzformen,
  • fehlerhafte Platzhalter,
  • Missachtung von Zeichenbeschränkungen.

Deshalb muss geprüft werden, ob maschinelle Vorübersetzungen für das jeweilige Projekt geeignet sind.

Gegebenenfalls kann ein professionelles Post-Editing (MTPE) vereinbart werden.

Bei sicherheitskritischen oder besonders komplexen Softwaretexten können klassische Fachübersetzungen und zusätzliche Prüfungen vorzuziehen sein.

Softwarelokalisierung in über 90 Sprachen

adapt lexika koordiniert Fachübersetzungsleistungen in über 90 Sprachen.

Softwarelokalisierungsprojekte können für zahlreiche Sprachkombinationen angefragt werden.

Zu den relevanten Sprachen gehören:

Europäische SprachenWeitere Sprachen
EnglischChinesisch
ItalienischJapanisch
FranzösischKoreanisch
SpanischArabisch
PortugiesischTürkisch
NiederländischThailändisch
PolnischIndonesisch
TschechischVietnamesisch
RumänischHindi
UngarischUkrainisch

Die konkrete Verfügbarkeit richtet sich nach Sprachkombination, Fachgebiet, Ressourcenformat und den technischen Anforderungen.

Bei Sprachen mit anderen Schriftsystemen können zusätzliche Anpassungen erforderlich werden.

Lokalisierungstests und sprachliche Qualitätssicherung

Nach der Übersetzung können Softwaretexte im Anwendungskontext überprüft werden.

Eine sprachliche Lokalisierungsprüfung kann beispielsweise folgende Aspekte umfassen:

  • korrekte Anzeige der Texte,
  • Vollständigkeit der Übersetzung,
  • einheitliche Terminologie,
  • abgeschnittene Beschriftungen,
  • ungeeignete Zeilenumbrüche,
  • falsche Sonderzeichen,
  • fehlerhafte Platzhalter,
  • sprachabhängige Darstellungsprobleme.

Eine solche Prüfung kann anhand bereitgestellter Screenshots, Testumgebungen oder anderer geeigneter Referenzen erfolgen.

Sie ist von funktionalen Softwaretests zu unterscheiden.

Die Prüfung von Programmfunktionen, Sicherheitsfunktionen und Softwarecode gehört nur dann zum Leistungsumfang, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde und die erforderlichen technischen Voraussetzungen vorliegen.

Softwarelokalisierung und technische Dokumentation aus einer Hand

Industrielle Software wird häufig zusammen mit umfangreicher technischer Dokumentation bereitgestellt.

Dazu gehören:

  • Bedienungsanleitungen,
  • Installationsanleitungen,
  • Softwarehandbücher,
  • Online-Hilfen,
  • Schulungsunterlagen,
  • Serviceinformationen,
  • technische Referenzdokumentationen.

Die verwendeten Fachbegriffe sollten in Software und Dokumentation übereinstimmen.

Eine abgestimmte Terminologie erleichtert die Bedienung und reduziert sprachliche Widersprüche.

Gerade hier bietet die Verbindung aus technischer Fachübersetzung, Terminologiemanagement und Softwarelokalisierung besondere Vorteile.

Vertraulichkeit bei Softwarelokalisierungsprojekten

Software-Ressourcendateien können vertrauliche Produktinformationen enthalten.

Dazu gehören beispielsweise:

  • unveröffentlichte Funktionen,
  • interne Produktbezeichnungen,
  • technische Systemmeldungen,
  • Entwicklungsinformationen,
  • proprietäre Softwaretexte.

Deshalb müssen Vertraulichkeitsanforderungen und die zulässige Verwendung externer Übersetzungstechnologien vor Projektbeginn abgestimmt werden.

Besondere Anforderungen an den Umgang mit Entwicklungsdateien und technischen Ressourcen können projektbezogen vereinbart werden.

Wie läuft ein Softwarelokalisierungsprojekt ab?

1. Analyse der Software und Sprachressourcen

Wir prüfen die bereitgestellten Dateien, Sprachkombinationen, Fachgebiete und technischen Anforderungen.

2. Vorbereitung der Terminologie

Vorhandene Glossare, Referenzübersetzungen und technische Dokumentationen werden nach Möglichkeit berücksichtigt.

3. Fachgerechte Übersetzung

Die sprachabhängigen Inhalte werden unter Berücksichtigung des technischen Kontexts und der Projektvorgaben übersetzt.

4. Qualitätssicherung

Die Texte werden entsprechend den vereinbarten Anforderungen auf Vollständigkeit, Terminologie, sprachliche Qualität und technische Elemente geprüft.

5. Lieferung und gegebenenfalls Lokalisierungsprüfung

Die bearbeiteten Sprachressourcen werden im vereinbarten Format bereitgestellt. Zusätzliche Prüfungen im Anwendungskontext können gesondert vereinbart werden.

Was kostet Softwarelokalisierung?

Die Kosten hängen insbesondere von folgenden Faktoren ab:

  • Anzahl der Sprachen,
  • Umfang der Sprachressourcen,
  • technischem Fachgebiet,
  • Dateiformat,
  • Qualität der Ausgangstexte,
  • vorhandenen Translation Memories,
  • Terminologieanforderungen,
  • Zeichenbeschränkungen,
  • erforderlicher Qualitätssicherung,
  • gewünschtem Liefertermin.

Bei regelmäßigen Softwareupdates können vorhandene Sprachressourcen die Bearbeitung neuer Versionen erleichtern.

Eine verbindliche Kalkulation erfolgt nach Prüfung der bereitgestellten Dateien und Projektanforderungen.

Warum adapt lexika – Technologie & Sprachen?

adapt lexika verbindet langjährige Erfahrung in der technischen Fachübersetzung mit professionellen Übersetzungstechnologien und Terminologiemanagement.

Unsere Tätigkeit im Bereich industrieller Dokumentationen reicht bis 1994 zurück und umfasst rund 2.200 technische Dokumentationsprojekte.

Besonders bei Maschinenbau, Anlagenbau und Automatisierungstechnik ist die korrekte Verwendung technischer Fachbegriffe entscheidend.

Wir unterstützen Industrieunternehmen bei der sprachlichen Anpassung ihrer Softwareoberflächen und der Abstimmung mit zugehörigen technischen Dokumentationen.

Dabei können vorhandene Translation Memories, Glossare und strukturierte Ressourcenformate in geeignete Übersetzungsprozesse eingebunden werden.

adapt lexika ist bei DIN CERTCO nach DIN EN ISO 17100 unter der Registrierungsnummer 7U395 registriert.

Häufig gestellte Fragen zur Softwarelokalisierung

Was versteht man unter Softwarelokalisierung?

Softwarelokalisierung bezeichnet die sprachliche und kulturelle Anpassung von Software an bestimmte Zielmärkte. Dazu gehören beispielsweise Benutzeroberflächen, Menüs, Systemmeldungen und sprachabhängige Darstellungsformate.

Was ist der Unterschied zwischen Softwareübersetzung und Softwarelokalisierung?

Softwareübersetzung konzentriert sich auf die sprachliche Übertragung von Texten. Softwarelokalisierung berücksichtigt darüber hinaus den Anwendungskontext und sprach- beziehungsweise marktspezifische Anforderungen.

Können HMI-Bedienoberflächen übersetzt werden?

Ja. Wir unterstützen bei der Übersetzung industrieller HMI-Texte, darunter Menüs, Betriebszustände, Fehlermeldungen und technische Bedienfunktionen.

Übersetzen Sie Software für Maschinensteuerungen?

Ja. Softwaretexte für Maschinensteuerungen und industrielle Anwendungen gehören zu den relevanten Fachgebieten. Die konkreten technischen Anforderungen werden vor Projektbeginn geprüft.

Können XML- und XLIFF-Dateien übersetzt werden?

Ja. Geeignete XML- und XLIFF-Dateien können in strukturierte Übersetzungsprozesse eingebunden werden. Die Bearbeitbarkeit hängt von der jeweiligen Dateistruktur ab.

Können JSON-Dateien lokalisiert werden?

Ja, sofern die Struktur der bereitgestellten Dateien für eine sichere Bearbeitung geeignet ist. Technische Schlüssel, Variablen und Platzhalter müssen entsprechend den Projektvorgaben erhalten bleiben.

Können vorhandene Translation Memories verwendet werden?

Ja. Vorhandene Translation Memories und Terminologiedatenbanken können nach Prüfung der technischen Kompatibilität eingebunden werden.

Ist eine Lokalisierung in mehrere Sprachen gleichzeitig möglich?

Ja. Mehrsprachige Softwarelokalisierungsprojekte können koordiniert werden. Die konkrete Umsetzung richtet sich nach Sprachkombinationen, Umfang und technischen Anforderungen.

Können Softwaretexte mit KI übersetzt werden?

Maschinelle und KI-gestützte Übersetzung kann für bestimmte Softwaretexte geeignet sein. Die Ergebnisse müssen jedoch entsprechend dem Verwendungszweck und den vereinbarten Qualitätsanforderungen geprüft werden.

Bieten Sie auch Softwaretests an?

Sprachliche Lokalisierungsprüfungen können nach Vereinbarung erfolgen. Funktionale Softwaretests und die technische Validierung des Programmcodes sind davon zu unterscheiden.

Softwarelokalisierung für internationale Industrieanwendungen

Internationale Softwareprodukte benötigen fachlich korrekte und konsistente Benutzeroberflächen.

Gerade im Maschinenbau und in der Automatisierungstechnik müssen Softwaretexte, Bedienfunktionen und technische Dokumentationen sprachlich aufeinander abgestimmt sein.

Ob HMI-Bedienoberfläche, Maschinensteuerung, industrielle Webanwendung oder technische Softwaredokumentation: Professionelle Softwarelokalisierung unterstützt die verständliche Nutzung komplexer Anwendungen in unterschiedlichen Zielmärkten.

adapt lexika – Technologie & Sprachen begleitet Industrieunternehmen und internationale B2B-Anbieter bei der sprachlichen Lokalisierung ihrer Softwareprodukte – mit technischem Fachverständnis, professionellen CAT-Tools und strukturiertem Terminologiemanagement.

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