Post-Editing (MTPE) – professionelle Nachbearbeitung maschineller und KI-gestützter Übersetzungen
Professionelles Post-Editing für Industrie, Technik und internationale Unternehmen: adapt lexika – Technologie & Sprachen unterstützt Unternehmen bei der fachgerechten Nachbearbeitung maschinell und KI-gestützt übersetzter Dokumentationen.
Ob technische Betriebsanleitung, Maschinenbaudokumentation, Produktspezifikation, wirtschaftlicher Fachtext oder mehrsprachige Unternehmensdokumentation: Wir prüfen und überarbeiten maschinelle Übersetzungen unter Berücksichtigung des Ausgangstextes, der Fachterminologie und der vereinbarten Qualitätsanforderungen.
Maschinelle Übersetzungssysteme und generative KI können Übersetzungsprozesse beschleunigen. Dennoch können fachliche Fehler, ausgelassene Informationen, inkonsistente Begriffe und unzutreffende technische Aussagen entstehen.
Gerade bei industriellen Fachtexten können solche Fehler erhebliche Auswirkungen auf Verständlichkeit und Verwendbarkeit haben.
adapt lexika verbindet Erfahrung in der technischen Fachübersetzung seit 1994 mit professionellen CAT-Tools, Terminologiemanagement und strukturierten Post-Editing-Prozessen.
Ihre Vorteile mit adapt lexika:
- ✓ Professionelles Machine Translation Post-Editing (MTPE)
- ✓ Fachliche Nachbearbeitung maschineller und KI-gestützter Übersetzungen
- ✓ Light Post-Editing und Full Post-Editing
- ✓ Technische Fachtexte, Industrieunterlagen und B2B-Dokumentationen
- ✓ Post-Editing-Projekte in über 90 Sprachen
- ✓ Prüfung anhand des jeweiligen Ausgangstextes
- ✓ Einheitliche Terminologie und kundenspezifische Glossare
- ✓ Integration in CAT-Tools und bestehende Übersetzungsprozesse
- ✓ Bearbeitung von XLIFF-, XML- und weiteren geeigneten Dateiformaten
- ✓ Qualitätssicherung nach vereinbarten Anforderungen
Was ist Post-Editing (MTPE)?
Post-Editing bezeichnet die professionelle Nachbearbeitung eines maschinell erzeugten Übersetzungstextes.
Die Abkürzung MTPE steht für Machine Translation Post-Editing.
Dabei wird eine bereits vorhandene maschinelle Übersetzung anhand des Ausgangstextes überprüft und entsprechend dem vereinbarten Qualitätsziel korrigiert.
Zu den typischen Aufgaben gehören:
- Korrektur fachlicher Übersetzungsfehler,
- Überprüfung der Vollständigkeit,
- Beseitigung von Fehlinterpretationen,
- Korrektur grammatischer und sprachlicher Fehler,
- Vereinheitlichung der Fachterminologie,
- Überprüfung technischer Bezeichnungen,
- Anpassung an kundenspezifische Sprachvorgaben,
- Prüfung von Zahlen, Einheiten und Verweisen.
Das Ziel besteht darin, aus einer maschinell erzeugten Rohübersetzung einen für den vorgesehenen Zweck geeigneten Zieltext zu erstellen.
Post-Editing unterscheidet sich damit sowohl von einer vollständigen Neuübersetzung als auch von einem rein zielsprachlichen Korrektorat.
Light Post-Editing und Full Post-Editing – wo liegt der Unterschied?
Der Umfang der Nachbearbeitung hängt vom Verwendungszweck und den Qualitätsanforderungen ab.
Grundsätzlich wird zwischen Light Post-Editing und Full Post-Editing unterschieden.
Light Post-Editing – grundlegende Verständlichkeit
Beim Light Post-Editing werden die maschinell übersetzten Inhalte so überarbeitet, dass sie verständlich sind und die wesentlichen Informationen korrekt wiedergeben.
Der Schwerpunkt liegt auf der Beseitigung relevanter Übersetzungsfehler.
Typische Maßnahmen sind:
- Korrektur offensichtlicher Bedeutungsfehler,
- Ergänzung ausgelassener Informationen,
- Beseitigung schwerwiegender Grammatikfehler,
- Korrektur eindeutig falscher Fachbegriffe,
- Sicherstellung der grundlegenden Verständlichkeit.
Stilistische Verbesserungen werden nur vorgenommen, soweit sie für das vereinbarte Qualitätsziel erforderlich sind.
Light Post-Editing kann sich beispielsweise für bestimmte interne Informationsunterlagen eignen, sofern keine erhöhten Anforderungen an sprachliche Qualität, Sicherheit oder rechtliche Genauigkeit bestehen.
Full Post-Editing – umfassende sprachliche und fachliche Überarbeitung
Beim Full Post-Editing wird die maschinelle Übersetzung umfassend bearbeitet.
Ziel ist ein sprachlich und fachlich korrekter Text, der den vereinbarten Anforderungen an eine professionelle Übersetzung entspricht.
Typische Maßnahmen sind:
- vollständige Prüfung anhand des Ausgangstextes,
- Korrektur sämtlicher erkennbarer Übersetzungsfehler,
- fachgerechte Terminologie,
- grammatische und stilistische Überarbeitung,
- Vereinheitlichung von Bezeichnungen,
- Prüfung von Zahlen, Maßeinheiten und Verweisen,
- Anpassung an die Zielgruppe,
- Berücksichtigung kundenspezifischer Sprachvorgaben.
Full Post-Editing ist insbesondere für Dokumente relevant, die veröffentlicht, an Kunden weitergegeben oder in professionellen Geschäftsprozessen eingesetzt werden.
Die Eignung für sicherheitskritische oder rechtlich sensible Dokumente muss dennoch gesondert beurteilt werden.
Light Post-Editing oder Full Post-Editing?
| Kriterium | Light Post-Editing | Full Post-Editing |
|---|---|---|
| Hauptziel | Verständlichkeit und inhaltliche Korrektheit | Umfassende fachliche und sprachliche Qualität |
| Prüfung am Ausgangstext | Ja | Ja |
| Fachterminologie | Korrektur relevanter Fehler | Umfassende Vereinheitlichung |
| Grammatik | Wesentliche Fehler korrigieren | Vollständige sprachliche Überarbeitung |
| Stil | Nur soweit erforderlich | Zielgruppen- und zweckgerecht |
| Typische Verwendung | Geeignete interne Informationszwecke | Professionelle Unternehmensdokumente |
| Bearbeitungsaufwand | In der Regel geringer | In der Regel höher |
Die konkrete Leistung wird vor Projektbeginn vereinbart. Auch ein Full Post-Editing ist nicht automatisch mit einer zusätzlichen unabhängigen Revision durch eine zweite Fachperson gleichzusetzen.
Post-Editing für technische Übersetzungen
Technische Dokumentationen gehören zu den besonders anspruchsvollen Anwendungsbereichen des Post-Editings.
Maschinelle Übersetzungssysteme können Fachbegriffe falsch interpretieren oder technische Zusammenhänge unzutreffend wiedergeben.
Besonders kritisch sind beispielsweise:
- falsch übersetzte Bauteilbezeichnungen,
- verwechselte Bewegungsrichtungen,
- unzutreffende Handlungsanweisungen,
- ausgelassene Verneinungen,
- fehlerhafte Warnhinweise,
- inkonsistente technische Begriffe,
- falsch zugeordnete Messgrößen.
Wir unterstützen bei der Nachbearbeitung technischer Dokumentationen aus unterschiedlichen industriellen Fachgebieten.
Dazu gehören Maschinenbau, Anlagenbau, Elektrotechnik, Automatisierungstechnik und industrielle Fertigungsverfahren.
Post-Editing von Betriebsanleitungen und Bedienungsanleitungen
Betriebsanleitungen enthalten häufig sicherheitsrelevante Informationen.
Dazu gehören Warnhinweise, Bedienungsanweisungen, Wartungsmaßnahmen und technische Beschreibungen.
Maschinelle Übersetzungen solcher Texte müssen besonders sorgfältig geprüft werden.
Typische Prüfschwerpunkte sind:
- Sicherheits- und Warnhinweise,
- Handlungsanweisungen,
- technische Fachterminologie,
- Bauteilbezeichnungen,
- Betriebszustände,
- Maßeinheiten,
- Wartungsintervalle,
- Verweise auf Abbildungen und Tabellen.
Bei sicherheitskritischen Inhalten ist vorab zu prüfen, ob MTPE überhaupt das geeignete Verfahren ist oder eine fachliche Neuübersetzung mit zusätzlichen Qualitätssicherungsschritten erforderlich wird.
Post-Editing für Maschinenbau und Anlagenbau
Maschinen- und Anlagenhersteller erstellen häufig umfangreiche mehrsprachige Dokumentationen.
Dazu gehören:
- Betriebsanleitungen,
- Montageanleitungen,
- Wartungsanleitungen,
- technische Datenblätter,
- Ersatzteilinformationen,
- Produktbeschreibungen,
- technische Spezifikationen,
- Schulungsunterlagen.
Bei solchen Projekten ist die konsistente Verwendung technischer Fachbegriffe entscheidend.
Die Nachbearbeitung muss deshalb nicht nur sprachliche Fehler korrigieren, sondern auch die Terminologie innerhalb der gesamten Dokumentation berücksichtigen.
Post-Editing für Automatisierungstechnik und Elektrotechnik
In der Automatisierungstechnik enthalten Fachtexte häufig komplexe technische Zusammenhänge.
Typische Inhalte sind:
- Steuerungs- und Regelungssysteme,
- Sensorik und Aktorik,
- elektrische Antriebe,
- industrielle Kommunikationssysteme,
- Bedienoberflächen,
- Fehlermeldungen,
- technische Diagnosefunktionen.
Maschinelle Übersetzungssysteme können beispielsweise zwischen allgemeinen und fachtechnischen Bedeutungen eines Begriffs nicht zuverlässig unterscheiden.
Durch fachliches Post-Editing werden solche Begriffe im jeweiligen technischen Zusammenhang überprüft.
Post-Editing für wirtschaftliche und kaufmännische Dokumente
Auch wirtschaftliche Fachtexte werden zunehmend maschinell übersetzt.
Dazu gehören beispielsweise:
- Unternehmenspräsentationen,
- Geschäftsberichte,
- Produktkataloge,
- Vertriebsunterlagen,
- Einkaufsdokumentationen,
- Marktanalysen,
- kaufmännische Fachtexte.
Bei der Nachbearbeitung achten wir insbesondere auf die korrekte Wiedergabe wirtschaftlicher Fachbegriffe, Zahlenangaben und Unternehmensbezeichnungen.
Bei Finanzberichten, Jahresabschlüssen oder rechtlich bedeutsamen Dokumenten müssen die fachlichen Anforderungen gesondert berücksichtigt werden.
KI-Übersetzungen professionell prüfen und korrigieren
Neben klassischen maschinellen Übersetzungssystemen werden zunehmend generative KI-Anwendungen für Übersetzungsaufgaben eingesetzt.
Solche Systeme können sprachlich flüssige Texte erzeugen, deren Inhalt jedoch nicht immer zuverlässig mit dem Ausgangstext übereinstimmt.
Mögliche Fehler sind:
- hinzugefügte Informationen,
- ausgelassene Textbestandteile,
- veränderte technische Aussagen,
- unzutreffende Fachbegriffe,
- falsch interpretierte Zahlen,
- inkonsistente Produktbezeichnungen,
- unbegründete Umformulierungen.
Ein sprachlich überzeugender KI-Text ist deshalb nicht automatisch eine fachlich korrekte Übersetzung.
Beim professionellen Post-Editing wird die Zielversion systematisch mit dem Ausgangstext verglichen.
Entscheidend ist nicht, wie flüssig eine KI-Übersetzung klingt, sondern ob sie den Ausgangstext vollständig, korrekt und zweckgerecht wiedergibt.
Post-Editing mit SDL Trados Studio, STAR Transit NXT und Across
Viele Industrieunternehmen verwenden bereits professionelle Übersetzungsmanagement- und CAT-Systeme.
adapt lexika arbeitet projektabhängig mit:
Dadurch können Post-Editing-Projekte in bestehende Übersetzungsprozesse eingebunden werden, soweit die jeweiligen Formate und Projektvorgaben dies ermöglichen.
Besonders relevant sind:
- Translation Memories,
- Terminologiedatenbanken,
- Segmentvergleiche,
- Qualitätssicherungsfunktionen,
- konsistente Verarbeitung wiederkehrender Inhalte,
- mehrsprachige Projektstrukturen.
Die technische Kompatibilität wird vor Projektbeginn geprüft.
Post-Editing von XLIFF-, XML- und weiteren Dateiformaten
Unternehmen stellen maschinelle Übersetzungen häufig bereits in strukturierten Dateiformaten bereit.
Wir bearbeiten nach Prüfung der Ausgangsdateien unter anderem:
| Dateiformat | Typischer Einsatz |
|---|---|
| XLIFF | CAT- und Übersetzungsmanagementsysteme |
| XML | Strukturierte technische Dokumentation |
| DOCX | Technische und wirtschaftliche Fachtexte |
| XLSX | Produktdaten und technische Tabellen |
| PPTX | Präsentationen und Schulungsunterlagen |
| IDML | Layoutbasierte Dokumentationen |
| TXT | Textbasierte Übersetzungsinhalte |
Bei strukturierten Dateien müssen Tags, Platzhalter, Variablen und Referenzen entsprechend den Projektvorgaben erhalten bleiben.
Dies ist insbesondere bei XML- und XLIFF-Dateien wichtig.
Terminologiemanagement beim Post-Editing
Eine der häufigsten Schwächen maschineller Übersetzungen ist die inkonsistente Verwendung von Fachbegriffen.
Ein und derselbe technische Begriff kann innerhalb einer Dokumentation unterschiedlich übersetzt werden.
Dies kann die Verständlichkeit beeinträchtigen und zu Widersprüchen zwischen verschiedenen Dokumenten führen.
Wir berücksichtigen vorhandene:
- Terminologiedatenbanken,
- kundenspezifische Glossare,
- Translation Memories,
- Referenzübersetzungen,
- Produktbezeichnungen,
- Corporate-Language-Vorgaben.
Bei umfangreichen Projekten kann die Terminologie systematisch vorbereitet und während der Bearbeitung gepflegt werden.
Qualitätssicherung beim Machine Translation Post-Editing
Die Qualitätssicherung richtet sich nach dem vereinbarten Leistungsumfang und dem vorgesehenen Verwendungszweck.
Typische Prüfkriterien sind:
- Vollständigkeit,
- inhaltliche Richtigkeit,
- Fachterminologie,
- Grammatik und Rechtschreibung,
- Zahlen und Maßeinheiten,
- Konsistenz,
- Formatierung,
- Tags und Platzhalter,
- Verweise und Referenzen.
Für die Bewertung von Übersetzungsfehlern können projektabhängig strukturierte Fehlerkategorien und Bewertungsverfahren verwendet werden.
Ein möglicher Referenzrahmen ist das MQM-Modell (Multidimensional Quality Metrics).
Die konkrete Qualitätssicherung wird auf das jeweilige Projekt abgestimmt.
ISO 18587 und professionelle Post-Editing-Prozesse
Die internationale Norm ISO 18587 beschreibt Anforderungen an das vollständige Post-Editing maschineller Übersetzungen sowie an die Kompetenzen von Post-Editoren.
Sie ist insbesondere für professionelle Full-Post-Editing-Prozesse relevant.
Für die Planung entsprechender Projekte können ihre Anforderungen als fachlicher Orientierungsrahmen dienen.
Die Norm ISO 18587 ist von der Norm ISO 17100 für Übersetzungsdienstleistungen zu unterscheiden.
adapt lexika ist bei DIN CERTCO nach DIN EN ISO 17100 unter der Registrierungsnummer 7U395 registriert. Damit wird keine Zertifizierung nach ISO 18587 behauptet.
Wann lohnt sich Post-Editing?
Post-Editing kann wirtschaftlich sinnvoll sein, wenn die maschinelle Rohübersetzung bereits eine ausreichende Ausgangsqualität besitzt.
Geeignete Voraussetzungen können sein:
- gut strukturierte Ausgangstexte,
- konsistente Fachterminologie,
- wiederkehrende Textmuster,
- geeignete Sprachkombinationen,
- brauchbare maschinelle Vorübersetzungen,
- klar definierte Qualitätsanforderungen.
Der tatsächliche Bearbeitungsaufwand hängt jedoch stark von der Qualität der maschinellen Übersetzung ab.
Eine fehlerhafte Rohübersetzung kann mehr Nachbearbeitungszeit erfordern als eine direkte Fachübersetzung.
Deshalb ist Post-Editing nicht automatisch schneller oder günstiger.
Wann ist eine klassische Fachübersetzung besser?
Nicht jeder Text eignet sich für Machine Translation Post-Editing.
Eine klassische Fachübersetzung kann insbesondere dann sinnvoller sein, wenn:
- die Rohübersetzung zahlreiche Bedeutungsfehler enthält,
- komplexe technische Zusammenhänge falsch wiedergegeben werden,
- die Fachterminologie unzuverlässig ist,
- die Ausgangsdokumente stark mehrdeutig sind,
- erhöhte rechtliche oder sicherheitsbezogene Anforderungen bestehen,
- der Korrekturaufwand einer Neuübersetzung entspricht oder diese übersteigt.
Bei anspruchsvollen Industrieprojekten kann auch eine Kombination unterschiedlicher Übersetzungsverfahren sinnvoll sein.
Post-Editing in über 90 Sprachen
adapt lexika koordiniert Fachübersetzungsleistungen in über 90 Sprachen.
Post-Editing-Projekte können für zahlreiche Sprachkombinationen angefragt werden.
Dazu gehören beispielsweise:
Die konkrete Verfügbarkeit von Post-Editing hängt von Sprachkombination, Fachgebiet, Ausgangsqualität und vereinbartem Qualitätsniveau ab.
Vertraulichkeit und Datenschutz beim KI-Post-Editing
Technische und wirtschaftliche Dokumentationen enthalten häufig vertrauliche Unternehmensinformationen.
Dazu gehören:
- Konstruktionsdaten,
- Produktentwicklungen,
- technische Verfahren,
- Geschäftsgeheimnisse,
- Preis- und Lieferanteninformationen,
- unveröffentlichte Projektdokumentationen.
Deshalb muss vor der Nutzung externer maschineller Übersetzungs- oder KI-Systeme geklärt werden, ob die jeweiligen Datenverarbeitungsbedingungen mit den Anforderungen des Unternehmens vereinbar sind.
Wenn ein Auftraggeber bereits maschinell übersetzte Dateien bereitstellt, kann die Nachbearbeitung auf Grundlage dieser Dateien erfolgen.
Besondere Vorgaben zur Vertraulichkeit und zum Einsatz externer Technologien können projektbezogen abgestimmt werden.
Wie läuft ein Post-Editing-Projekt ab?
1. Prüfung der Ausgangs- und Zieltexte
Wir prüfen die Dokumentart, Sprachkombination, das Fachgebiet und die vorhandene maschinelle Übersetzung.
2. Festlegung des Qualitätsniveaus
Gemeinsam wird festgelegt, ob Light Post-Editing, Full Post-Editing oder eine klassische Fachübersetzung erforderlich ist.
3. Vorbereitung der Terminologie
Vorhandene Glossare, Translation Memories und kundenspezifische Sprachvorgaben werden nach Möglichkeit eingebunden.
4. Professionelles Post-Editing
Die maschinelle Übersetzung wird anhand des Ausgangstextes fachlich und sprachlich überarbeitet.
5. Qualitätssicherung und Lieferung
Die bearbeiteten Inhalte werden entsprechend den vereinbarten Prüfkriterien kontrolliert und im vorgesehenen Dateiformat bereitgestellt.
Was kostet professionelles Post-Editing?
Die Kosten hängen insbesondere von folgenden Faktoren ab:
- Sprachkombination,
- technischem Fachgebiet,
- Qualität der maschinellen Rohübersetzung,
- Umfang der Dokumentation,
- Light oder Full Post-Editing,
- Dateiformat,
- Terminologieanforderungen,
- vereinbarter Qualitätssicherung,
- gewünschtem Liefertermin.
Eine verlässliche Kalkulation ist häufig erst nach Sichtung einer repräsentativen Textprobe möglich.
Bei sehr fehlerhaften Rohübersetzungen kann eine Neuübersetzung wirtschaftlicher sein.
Warum adapt lexika – Technologie & Sprachen?
adapt lexika verbindet Erfahrung in der technischen Fachübersetzung mit professionellen Übersetzungstechnologien und Terminologiemanagement.
Unsere Tätigkeit im Bereich industrieller Dokumentationen reicht bis 1994 zurück und umfasst rund 2.200 technische Dokumentationsprojekte.
Wir kennen die besonderen Anforderungen umfangreicher mehrsprachiger Dokumentationen und den Einsatz professioneller CAT-Tools.
Für Industrieunternehmen ist insbesondere die Verbindung von technischem Fachverständnis, konsistenter Terminologie und strukturierten Übersetzungsprozessen wichtig.
adapt lexika ist bei DIN CERTCO nach DIN EN ISO 17100 unter der Registrierungsnummer 7U395 registriert.
Häufig gestellte Fragen zum Post-Editing (MTPE)
Was bedeutet MTPE?
MTPE steht für Machine Translation Post-Editing. Gemeint ist die professionelle Nachbearbeitung einer maschinell erzeugten Übersetzung anhand des Ausgangstextes.
Was ist der Unterschied zwischen Light und Full Post-Editing?
Light Post-Editing konzentriert sich auf grundlegende Verständlichkeit und inhaltliche Korrektheit. Full Post-Editing umfasst eine weitergehende sprachliche und fachliche Überarbeitung nach vereinbarten professionellen Qualitätsanforderungen.
Können auch KI-Übersetzungen von ChatGPT überarbeitet werden?
Ja. KI-gestützt erzeugte Übersetzungen können anhand des Ausgangstextes fachlich und sprachlich überprüft werden. Die Eignung des Post-Editings hängt von der Qualität der Rohübersetzung ab.
Bieten Sie Post-Editing für technische Dokumentationen an?
Ja. Ein Schwerpunkt liegt auf technischen und industriellen Fachtexten, beispielsweise aus Maschinenbau, Anlagenbau, Automatisierungstechnik und Elektrotechnik.
Können XLIFF-Dateien nachbearbeitet werden?
Ja. XLIFF-Dateien und weitere geeignete strukturierte Dateiformate können nach Prüfung der technischen Voraussetzungen bearbeitet werden.
Ist Post-Editing günstiger als eine klassische Übersetzung?
Das hängt von der Qualität der maschinellen Rohübersetzung ab. Bei guten Vorübersetzungen kann der Aufwand geringer sein. Bei zahlreichen Fehlern kann eine Neuübersetzung wirtschaftlicher sein.
Wird beim Post-Editing der Ausgangstext geprüft?
Ja. Professionelles Post-Editing beinhaltet die Prüfung der maschinellen Übersetzung anhand des Ausgangstextes. Eine rein zielsprachliche Korrektur ist kein vollständiges MTPE.
In welchen Sprachen bieten Sie Post-Editing an?
Post-Editing-Projekte können für zahlreiche Sprachkombinationen angefragt werden. adapt lexika koordiniert Fachübersetzungsleistungen in über 90 Sprachen; die konkrete MTPE-Verfügbarkeit wird projektbezogen geprüft.
Können vorhandene Translation Memories verwendet werden?
Ja. Vorhandene Translation Memories und Terminologiedatenbanken können nach Prüfung der technischen Kompatibilität in den Bearbeitungsprozess eingebunden werden.
Ist Post-Editing für sicherheitsrelevante Betriebsanleitungen geeignet?
Das muss im Einzelfall geprüft werden. Bei sicherheitskritischen Dokumenten können eine klassische Fachübersetzung und zusätzliche Qualitätssicherung erforderlich sein.
Professionelles Post-Editing für internationale Industrieunternehmen
Maschinelle Übersetzung und KI können mehrsprachige Dokumentationsprozesse unterstützen. Für die fachliche Zuverlässigkeit industrieller Übersetzungen bleibt jedoch eine sorgfältige Qualitätsprüfung entscheidend.
Ob technische Betriebsanleitung, Maschinenbaudokumentation, Produktbeschreibung oder wirtschaftlicher Fachtext: Professionelles Post-Editing verbindet automatisierte Übersetzungstechnologie mit menschlicher Fachkompetenz.
adapt lexika – Technologie & Sprachen unterstützt Industrieunternehmen und internationale B2B-Kunden bei der Nachbearbeitung maschineller und KI-gestützter Übersetzungen – mit technischem Fachverständnis, professionellen CAT-Tools und strukturiertem Terminologiemanagement.